24. Februar 2009
Bayer CropScience Sustainability Officer Dr. Arlin Bostian präsentiert neues Initiativprogramm vor der UN-Kommission für Nachhaltige Entwicklung
„Farming First“: Handlungsappell für weltweite Nahrungssicherheit
![]() |
| Dr. Arlin Bostian, Bayer CropScience Senior Vice President Forschung & Entwicklung Nordamerika und Global Sustainability Officer. |
Bei der Präsentation der „Farming First“-Initiative vor der UN-Kommission unterstrich Arlin Bostian die Dringlichkeit eines Paradigmenwechsels, um die Landwirte wieder ins Zentrum der internationalen Agrarpolitik zu rücken: „Die künftigen Preisanstiege für Lebensmittel werden noch drastischer ausfallen, wenn die verfügbaren Techniken und Technologien zur Produktionssteigerung nicht nachhaltiger in allen Regionen eingesetzt werden. Außerdem müssen wir die technologische Entwicklung weiter vorantreiben, um dadurch die umweltfreundliche und sozialverträgliche Lebensmittelproduktion sowie die Entwicklung des ländlichen Raums zu fördern“, so Bostian.
Innovation und Wissen abgestimmt auf lokale Bedürfnisse
„Farming First“ zielt auf einen solchen Wandel, der sicherstellt, dass Innovation und Wissen jeweils auf die lokalen Bedürfnisse abgestimmt werden. Ziel ist es, durch Produktivitätsverbesserung und Zugang zu Wissensnetzwerken den Ertrag der Landwirtschaft insbesondere in den Entwicklungsländer zu steigern. Außerdem sollen die Bauern dabei unterstützt werden, als Kleinunternehmer zu agieren. Die Initiative ruft Regierungen, Unternehmer, Wissenschaftler, Agrarorganisationen und andere gesellschaftliche Gruppierungen auf, die Nahrungsmittelsicherheit in den Mittelpunkt zu rücken. Der Handlungsplan möchte Millionen von bäuerlichen Familien insbesondere in kleinen Betrieben helfen, ihre Erträge nachhaltig zu steigern: durch effektive Absatzmärkte, verstärkte Forschungskooperationen und intensiveren Wissensaustausch.
„Farming First“ zielt auf einen solchen Wandel, der sicherstellt, dass Innovation und Wissen jeweils auf die lokalen Bedürfnisse abgestimmt werden. Ziel ist es, durch Produktivitätsverbesserung und Zugang zu Wissensnetzwerken den Ertrag der Landwirtschaft insbesondere in den Entwicklungsländer zu steigern. Außerdem sollen die Bauern dabei unterstützt werden, als Kleinunternehmer zu agieren. Die Initiative ruft Regierungen, Unternehmer, Wissenschaftler, Agrarorganisationen und andere gesellschaftliche Gruppierungen auf, die Nahrungsmittelsicherheit in den Mittelpunkt zu rücken. Der Handlungsplan möchte Millionen von bäuerlichen Familien insbesondere in kleinen Betrieben helfen, ihre Erträge nachhaltig zu steigern: durch effektive Absatzmärkte, verstärkte Forschungskooperationen und intensiveren Wissensaustausch.
![]() |
| Wissensaustausch zur Unterstützung der Bauern bei der Verbesserung ihrer Erträge |
Hintergrund der Initiative „Farming First“ sind die alarmierenden Zahlen und Fakten, die politisches Handeln zur Sicherung der Welternährung dringend erforderlich machen: Das verfügbare Ackerland pro Kopf wird sich bis 2030 um bis zu 55% verringern. Bis 2025 werden 1,8 Milliarden Menschen unter akuter Wasserknappheit leiden. Der Klimawandel wird die regionale und globale Nahrungsmittelversorgung gefährden. Die Existenzgrundlage von Hunderten Millionen Menschen in Entwicklungsländern wird durch Witterungsextreme und stark schwankende Klimabedingungen bedroht.
Die gemeinsame Initiative enthält daher sechs Handlungsfelder:
Bewahrung natürlicher Ressourcen durch den Schutz der Bodenqualität, umsichtiges Wassermanagement und den Erhalt der Ökosysteme Wissensaustausch zur Unterstützung der Bauern bei der Verbesserung ihrer Erträge Aufbau lokaler Möglichkeiten der Teilhabe an Finanz- und Infrastrukturen Schutz der Ernte, damit Erträge nicht verderben oder verschwendet werden Zugang zum Markt, damit die Bauern die Möglichkeit haben, als Kleinunternehmer zu agieren Gezielte Forschungsaktivitäten für drängende globale Herausforderungen wie Wasserverfügbarkeit, Klimawandel und Bodenfruchtbarkeit
Bewahrung natürlicher Ressourcen durch den Schutz der Bodenqualität, umsichtiges Wassermanagement und den Erhalt der Ökosysteme Wissensaustausch zur Unterstützung der Bauern bei der Verbesserung ihrer Erträge Aufbau lokaler Möglichkeiten der Teilhabe an Finanz- und Infrastrukturen Schutz der Ernte, damit Erträge nicht verderben oder verschwendet werden Zugang zum Markt, damit die Bauern die Möglichkeit haben, als Kleinunternehmer zu agieren Gezielte Forschungsaktivitäten für drängende globale Herausforderungen wie Wasserverfügbarkeit, Klimawandel und Bodenfruchtbarkeit
Die gemeinsame Initiative enthält daher sechs Handlungsfelder:
- Bewahrung natürlicher Ressourcen durch den Schutz der Bodenqualität, umsichtiges Wassermanagement und den Erhalt der Ökosysteme
- Wissensaustausch zur Unterstützung der Bauern bei der Verbesserung ihrer Erträge
- Aufbau lokaler Möglichkeiten der Teilhabe an Finanz- und Infrastrukturen
- Schutz der Ernte, damit Erträge nicht verderben oder verschwendet werden
- Zugang zum Markt, damit die Bauern die Möglichkeit haben, als Kleinunternehmer zu agieren
- Gezielte Forschungsaktivitäten für drängende globale Herausforderungen wie Wasserverfügbarkeit, Klimawandel und Bodenfruchtbarkeit
![]() |
| Wissenschaftler von Bayer CropScience bewerten die Eigenschaften einer neuen Generation von Hybridreis im Hinblick auf verbesserte Stresstoleranz. |
Die aktuelle 17. Runde der UN Commission on Sustainable Development (CSD-17) ist dem Thema Landwirtschaft gewidmet. Bei den Beratungen der UN-Kommission vom 23. – 27. Februar in New York präsentieren neun sogenannte „Major Groups” ihre Vorschläge. Die Initiative „Farming First“ wird von drei dieser CSD-Gruppen getragen: „Industrie & Handel“, „Wissenschaftliche & Technologische Gruppierungen“ und „Landwirte“. Als Sprecher der „Farming First“-Initiative repräsentierte der Nachhaltigkeitsbeauftragte von Bayer CropScience, Arlin Bostian, die gemeinsame Perspektive der weltweiten Agrarindustrie.
Bild links: Eine höhere Poduktivität verringert den Flächenverbrauch: Natürliche Lebenräume bleiben erhalten.
Bild rechts: Eine geringere Produktivität erhöht den Flächenverbrauch: Natürliche Lebensräume und die Biodiversität werden bedroht.
Bild rechts: Eine geringere Produktivität erhöht den Flächenverbrauch: Natürliche Lebensräume und die Biodiversität werden bedroht.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite http://www.bayer.de/ zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite http://www.bayer.de/ zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Übersicht
Bayer Links




Seite bookmarken
Seite weiterempfehlen
Erweiterte Suche


